Wiese, Pusteblume, schützende Hand, Symbolbild Schutz, Verantwortung
10.05.2017 Opinions

Tabak und Jugend­schutz in Deutsch­land

Das Jugend­schutz­ge­setz exis­tiert, um Kin­der und Jugend­li­che vor Gesund­heits­schä­den zu bewah­ren. Doch im Zuge unse­rer Selbst­ver­pflich­tung tut Reemts­ma noch deut­lich mehr.

Vor­weg: In einem Punkt gibt es kei­ne zwei Mei­nun­gen – Kin­der und Jugend­li­che soll­ten auf kei­nen Fall rau­chen. Es ist beson­ders wich­tig, sie recht­zei­tig und kon­ti­nu­ier­lich über die Risi­ken des Rau­chens auf­zu­klä­ren. Erwach­se­ne Kon­su­men­ten soll­ten nie in Gegen­wart von Kin­dern und Jugend­li­chen rau­chen. Dafür machen sich Reemts­ma und die deut­sche Tabak­in­dus­trie seit Jah­ren stark.

Infor­ma­ti­on und Auf­klä­rung brin­gen deut­schen Jugend­schutz EU-weit nach vorn – die Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen gilt es beson­ders zu schüt­zen.

Zum Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen vor gesund­heit­li­chen Schä­den durch Tabak­kon­sum gilt das Jugend­schutz­ge­setz: In § 10 ist das Ver­bot von Abga­be und Kon­sum sämt­li­cher Tabak­wa­ren für Kin­der und Jugend­li­che ver­an­kert. Reemts­ma ver­pflich­tet dabei auch all sei­ne Han­dels- und Ver­triebs­part­ner zur strik­ten Ein­hal­tung aller Vor­ga­ben des Jugend­schutz­ge­set­zes. Dazu zäh­len eben­so Maß­nah­men, die gewähr­leis­ten, dass Min­der­jäh­ri­ge im Inter­net kei­nen Zugang zu Tabak­wa­ren erhal­ten oder dass sich Kom­mu­ni­ka­ti­on zu Pro­duk­ten oder dem The­ma Rau­chen aus­schließ­lich an erwach­se­ne Kon­su­men­ten rich­tet.

Das Jugendschutzgesetz: ein deutsches Erfolgsmodell

Ein Erfolg ist, dass die Vor­ga­ben des Jugend­schutz­ge­set­zes sowie die Selbst­ver­pflich­tung von Reemts­ma und der übri­gen deut­schen Tabak­in­dus­trie seit Jah­ren ein­deu­tig Wir­kung zei­gen. Das beweist unter ande­rem der Dro­gen- und Sucht­be­richt 2016 der Bun­des­re­gie­rung. Des­sen aktu­el­le Zah­len zum Anteil jugend­li­cher Rau­cher in Deutsch­land spre­chen eine deut­li­che Spra­che. In Deutsch­land rauch­ten 2015 nur noch 7,8 Pro­zent der Jugend­li­chen im Alter von 12 bis 17 Jah­ren. Ein his­to­ri­scher Tief­stand. Zum Ver­gleich: Im Jahr 2001 lag der Wert noch bei 28 Pro­zent. Die Zahl der rau­chen­den Jugend­li­chen hat sich also um mehr als zwei Drit­tel redu­ziert. Oder mit ande­ren Wor­ten: Nicht­rau­chen liegt bei Jugend­li­chen im Trend.

Aber es gibt noch viel zu tun. Vor allem die erwach­se­ne Bevöl­ke­rung hat eine kla­re Vor­bild­funk­ti­on. Das per­sön­li­che Umfeld und der All­tag von Kin­dern und Jugend­li­chen haben ent­schei­den­den Ein­fluss dar­auf, ob sie über­haupt mit dem Rau­chen anfan­gen. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund dafür, dass Eltern in Gegen­wart ihrer Kin­der ganz auf das Rau­chen ver­zich­ten soll­ten.

Unser REE:THINK

Die Kom­bi­na­ti­on aus Prä­ven­ti­on und Auf­klä­rung ist hier­zu­lan­de sehr erfolg­reich. In kaum einem ande­ren EU-Land ist die Zahl der jugend­li­chen Rau­cher der­art deut­lich auf dem Rück­zug. Ein schüt­zens­wer­ter Sta­tus, der deut­lich macht, dass gute Auf­klä­rung und maß­vol­le Prä­ven­ti­on funk­tio­nie­ren. Ein ech­tes deut­sches Erfolgs­mo­dell, das Reemts­ma in vol­lem Umfang unter­stützt!

In EU-Län­dern mit weit­aus schär­fe­ren Rege­lun­gen ist die Zahl der jugend­li­chen Rau­cher weni­ger deut­lich rück­läu­fig oder sogar anstei­gend. Es gilt ganz klar: Infor­mie­ren funk­tio­niert bes­ser als scho­ckie­ren!

Was mei­nen Sie? Dis­ku­tie­ren Sie mit uns unter magazin@reemtsma.de.