29.12.2016 Facts

Ein beweg­tes Tabak­jahr 2016

2016 war ein wich­ti­ges Jahr für die Tabak­wirt­schaft in Deutsch­land: E-Ziga­ret­ten wer­den in Zukunft an Bedeu­tung gewin­nen. Doch das Genuss­pro­dukt Tabak hat nicht an Reiz ver­lo­ren.

Richt­li­ni­en, Pro­duk­ti­ons­um­stel­lun­gen, Schock­bil­der – das Jahr 2016 war eines der ereig­nis­reichs­ten für die deut­sche Tabak­wirt­schaft. So stell­te ins­be­son­de­re das Inkraft­tre­ten des neu­en Tabak­erzeug­nis­ge­set­zes im Früh­jahr die Tabak­her­stel­ler vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Die vom Gesetz­ge­ber gefor­der­ten weit­rei­chen­den Umstel­lun­gen konn­ten dank eines enor­men Kraft­ak­tes aller Betei­lig­ten gemeis­tert und imple­men­tiert wer­den. Der Kon­sum von Tabak blieb auch nach der Ein­füh­rung der Bild­warn­hin­wei­se auf Ziga­ret­ten­schach­teln in Deutsch­land sta­bil.

Kein Grund also, das „Ende der Ziga­ret­te“ zu befürch­ten. Das Genuss­pro­dukt Tabak hat eine jahr­hun­der­te­lan­ge Tra­di­ti­on und kein Signal im Markt spricht für ein Ende die­ser Geschich­te. Letzt­lich ent­schei­det der Kon­su­ment. Im Gespräch mit der Ham­bur­ger Wirt­schaft betont Micha­el Kaib, Vor­stands­spre­cher von Reemts­ma, dass künf­tig ins­be­son­de­re Inno­va­tio­nen und die Qua­li­tät der Pro­duk­te im Fokus ste­hen wer­den.

E-Ziga­ret­ten sind der­zeit im deut­schen Markt noch immer ein Nischen­pro­dukt mit einem Ver­wen­der­an­teil auf nied­ri­gem Niveau. Der Markt für E-Ziga­ret­ten wächst nur zag­haft. Eine deut­li­che Mehr­heit der Ver­wen­der gehört zudem zu den Dua­lis­ten und kon­su­miert par­al­lel wei­ter klas­si­sche Tabak­wa­ren.

Den­noch wird der Markt der E-Ziga­ret­ten in Zukunft an Bedeu­tung zuneh­men und Reemts­ma unter­stützt die Wei­ter­ent­wick­lung des Poten­zi­als von E-Ziga­ret­ten. Inner­halb der Unter­neh­mens­grup­pe ist Reemts­ma über Fon­tem Ven­tures mit der E-Ziga­ret­ten-Mar­ke blu bereits in aus­ge­wähl­ten Län­dern erfolg­reich aktiv.

Deutsches Erfolgsmodell im Jugendschutz

Eine gute Ent­wick­lung zeig­te der Dro­gen- und Sucht­be­richt der Bun­des­re­gie­rung im Juni. Er weist aus, dass die Zahl der jugend­li­chen Rau­cher in Deutsch­land wei­ter rück­läu­fig ist und aktu­ell bei 7,8 Pro­zent liegt (zum Ver­gleich: 2001 waren es noch 27,5 Pro­zent). Dies ist das Ergeb­nis einer jahr­zehn­te­lan­gen Erfolgs­ge­schich­te von aus­ge­wo­ge­ner Auf­klä­rungs­ar­beit einer­seits und sach­ge­rech­ter Gesetz­ge­bung ande­rer­seits – ganz ohne ang­st­ein­flö­ßen­de Bil­der­wel­ten. Ande­re euro­päi­sche Län­der, in denen Schock­bil­der bereits ein­ge­führt sind, ver­zeich­nen weit weni­ger erfolg­rei­che Rück­gän­ge.

Fazit: Infor­ma­ti­on, nicht Mani­pu­la­ti­on, ist lang­fris­tig die bes­te Prä­ven­ti­on. Die­sen Weg der Auf­klä­rung gilt es fort­zu­set­zen, zu schüt­zen und zu unter­stüt­zen. Dafür tritt auch Reemts­ma als ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter Her­stel­ler aus­drück­lich ein.

REE:THINK – ein Start im Jahr 2016. Wir lesen uns im neu­en Jahr!

Seit weni­gen Mona­ten infor­mie­ren wir Sie über die The­men und Anläs­se, die uns bewe­gen und beschäf­ti­gen, auch hier in unse­rem Maga­zin. Wir wol­len Denk­an­stö­ße lie­fern – wir wol­len Posi­ti­on bezie­hen. Dies ist ein Teil unse­res Bei­tra­ges zu einer infor­mier­ten und selbst­be­stimm­ten Gesell­schaft.

Wir freu­en uns, Sie auch im nächs­ten Jahr an die­ser Stel­le wei­ter­hin zu infor­mie­ren, Ihnen Ein­bli­cke und Fakten zu geben und mit Ihnen zu dis­ku­tie­ren!

Wir wün­schen Ihnen fro­he Fest­ta­ge und einen guten Start in ein erfolg­rei­ches, zufrie­de­nes 2017!